Logenhaus Moorweidenstraße: alle zwei Wochen unsere „Arbeitsstätte“

Dieses über 100 Jahre alte Hamburger Baudenkmal wurde schon als Logenhaus erbaut. Heute arbeiten hier 15 Logen – davon auch zwei Frauenlogen – in mehreren Tempeln.

Aber was ist eigentlich eine „Arbeit“ im Tempel?

Ja, da bemühen wir uns, etwas diffus zu bleiben, unser Geheimnis zu wahren, aber eins steht fest: das ist in etwa wie eine Theaterinszenierung. Bestimmt durch immer wiederkehrende Rituale versuchen wir mit viel Symbolik den Fragen der Menschheit auf die Spur zu kommen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Eine Arbeit besteht aus Redefiguren, Fragen und Antworten, Meditationen, Musik – und hat immer einen Höhepunkt: den Vortrag. Nach der Arbeit treffen wir uns im Restaurant zur vertiefenden Diskussion zum Vortrag – aber auch zu allgemeinen Gesprächen. Oder auch bei besonderen Anlässen zu einem ritualisierten Essen.

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